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GEGEN TIERVERSUCHE

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Was bedeutet die Frage... Gegen Tierversuche?

Lasst uns erst einmal die Frage beantworten:

Wie kam es zu Tierversuchen? Wieso wird überhaupt noch an Tieren getestet?

Bereits in der Antike wurden Tierversuche durchgeführt, und der Wunsch, durch Experimente am Tier Erkenntnisse zu gewinnen, begleitet unsere Geschichte seither. Auch war beispielsweise die Untersuchung an menschlichen Leichen bis vor wenige hundert Jahre tabu, oder gar illegal. Am Anfang der Neuzeit sezierte Andreas Vesalius Leichen und Kadaver, um anatomische Einsichten zu erhalten.René Descartes  sezierte um 1633 auch lebende Tiere, etwa um die Blutzirkulation zu beobachten. Dabei vertrat er die zu dieser Zeit neuartige These, dass Tiere keinen Schmerz empfinden würden.

Tierversuche finden aus einer Vielzahl von Gründen statt, dazu gehören die Überprüfung von Wirkstoffen auf Bedenklichkeit beim menschlichen Gebrauch, Erforschung von Krankheiten, Schutz von Mensch und Tier, Erforschung von Körperfunktionen, Aus- und Weiterbildung oder toxikologische Effekte z.B. bei andauernder Exposition.

Hierbei werden vor allem einzelne Inhalts- oder Wirkstoffe getestet, bevor sie eine Marktzulassung erhalten können.

Was ist unter dem Begriff “Tierversuch” definiert und definiert ZARTGEFÜHL das auch so.

Tierversuche sind die Verwendung von nicht-menschlichen Tieren in Experimenten, die versuchen, die Variablen zu kontrollieren, die das Verhalten oder das biologische System, das untersucht wird, zu beeinflussen. Laut Tierschutzgesetz umfasst dies alle Eingriffe und Behandlungen oder Eingriffen in das Erbgut von Tieren, die mit Schmerzen oder Schäden, für selbige Tiere verbunden sind. 

Wir glauben an Testverfahren, bei denen keinerlei Tiere oder Tierzellen oder tierische Inhaltsstoffe verwendet werden. Dies liegt daran, dass ZARTGEFÜHL der Ansicht ist, dass vom Menschen stammende Zellen und Komponenten beim Testen für den menschlichen Gebrauch relevantere Ergebnisse liefern. Zudem glauben wir bei ZARTGEFÜHL daran, die Rechte anderer empfindungsfähiger Spezies zu respektieren.

Viele allgemein bekannte Alternativen sehen wir  daher kritisch, da sie auf tierischen Zellkulturen basieren, auch wenn diese eine Verringerung der Verwendung von Tieren erreicht hat. Dies entspricht jedoch nicht unseren Standards für alternative Versuchsmethoden, welche komplett auf menschlichen oder veganen Zellkulturen basiert.

An welchen Tieren wird üblicherweise getestet?

2018 wurden offiziell mehr als 2,8 Millionen Tiere erfasst, die in deutschen Laboren leiden und sterben mussten. Es gibt im Grunde kaum eine Tierart, die nicht im Tierversuch verwendet wird. Hauptsächlich wird jedoch an Mäusen getestet. Gefolgt von Ratten, Fischen, Kaninchen, Voegeln, Nutztieren, Hunden und Primaten.

Was passiert mit den Tieren, wenn die Tests abgeschlossen sind?

Für die meisten Tiere endet die Zeit im Versuchslabor mit dem Tod. Gentechnisch veränderte Tiere dürfen das Labor nicht verlassen und werden somit direkt im Labor getötet. Andere werden getötet, damit ihre Organe nach dem Tod noch untersucht werden können und wieder andere haben keine Überlebenschance z.b. wenn Tiere für die Krebsforschung eingesetzt wurden.

Wofür und in welchem Rahmen finden in Deutschland noch Tierversuche statt?

Das deutsche Tierschutzgesetzes legt in Paragraph §7 a fest, zu welchen Zwecken Tierversuche durchgeführt werden dürfen. Ein Versuch an lebenden Tieren muss demnach einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Grundlagenforschung

  • Entwicklung und Überprüfung neuer Medikamente

  • medizinische Anwendung

  • Erkennung von Umweltgefährdung

  • Prüfung der Unbedenklichkeit (beispielsweise bei Chemikalien) 

Schon seit 2004 dürfen in Deutschland sowohl dekorative, als auch pflegende Kosmetika nicht mehr an Tieren getestet werden. Seit 2013 darf Kosmetik, die an Tieren getestet wurde, in der gesamten EU nicht mehr verkauft werden. Auch die einzelnen Inhaltsstoffe dürfen nicht an Tieren getestet werden. Dies gilt auch, wenn die Tierversuche außerhalb der EU stattgefunden haben. Eine Einschränkung gibt es jedoch auch hier in der EU zu dieser

Regel, denn unter der REACH Verordnung in Europa (REACH = Registration, Evaluation, Authorisation & Restriction of Chemicals) kann es sein, dass Tierversuche für einzelne Substanzen erneut durchgeführt werden müssen, um den regulatorischen Bedingungen der Sicherheitsüberprüfung der EU entsprechen zu können.

Warum kämpfen wir bei ZARTGEFÜHL gegen Teirversuche zusammen mit vielen Organisationen,wie z. B. Ärzte ohne Grenzen, Ärzte gegen Tierversuche etc?

Wir glauben damals, wie heute daran die Rechte anderer empfindungsfähiger Spezies zu respektieren. Obwohl es in der Kosmetik signifikante Fortschritte bei der Vermeidung und Abschaffung von Tierversuchen gegeben hat, sind die grausamen Methoden dennoch weit verbreitet. Zum Einen gibt es immer noch viele Länder, in denen Tierversuche für Kosmetika und ihre Rohstoffe legal sind; aber auch hier, in Deutschland und der EU sind Tierversuche weit verbreitet, z.B. im pharmazeutischen und toxikologischen Bereich.

Besonders hervorzuheben sind industrielle Unternehmen, die gerne ihre Produkte in großen Warenketten verkaufen, sich in der EU rühmen, gegen Tierversuche zu sein, dann aber auf dem asiatischen Markt in Kauf nehmen, dass ALLE..... wir wiederholen ALLE Produkte die auf dem asiatischen Markt eingeführt werden, an Menschenaffen, respektive an anderen Tieren laut Gesetz getetstet werden müssen.

Wir bei ZARTGEFÜHL sind davon überzeugt, dass Tierversuche sowohl grausam als auch ineffektiv für die Sicherheitsbeurteilung von Produkten für den menschlichen Gebrauch sind. Wir glauben an Testverfahren, bei denen keinerlei Tiere oder Tierzellen verwendet werden, und wir sind der Ansicht, dass vom Menschen stammende Zellen und Komponenten beim Testen relevantere Ergebnisse liefern.

 

Müssen Tierversuche überhaupt sein?

Viele medizinische Erkenntnisse basieren nicht nur auf Tierversuchen, sondern auch auf z.B. Bevölkerungs- und Patientenstudien, aber auch Obduktionen. 

Wie werden die Produkte von ZARTGEFÜHL auf ihre Sicherheit getestet?

Uns ist bewusst, dass die Sicherheit unserer Kund*innen gewährleistet werden muss, aber wir wissen, das funktioniert auch ohne Tierversuche. Daher setzt ZARTGEFÜHL bei der Sicherheitsbeurteilung seiner eigenen Produkte auf in-vitro Verfahren,  um spezifische Bakterienkulturen oder Pilzkulturen zu reforschen und freiwillige menschliche Probanden. 

Weiterhin glauben wir an alte überlieferte Rezepturen der heiligen Hildegard von Bingen und arbeiten ausschließlich mit Ölen und ätherischen Ölen , ohne Konservierungsstoffe, Parabene, etc.

 

Was ist das Besondere an der Tierversuchspolitik bei ZARTGEFÜHL?

ZARTGEFÜHL  führt keine Tierversuche durch und gibt diese auch nicht in Auftrag. Für die Herstellung unserer Produkte kaufen wir ausschließlich Rohstoffe von Firmen, die nicht an

Tierversuchen beteiligt sind oder diese in Auftrag geben und die auch keine Pläne haben, dies in Zukunft zu tun.

Dabei ist es für uns irrelevant, ob die Versuche für andere Bereiche als für die Kosmetik, also bspw. Pharmazeutische Zwecke, durchgeführt wurden. Für uns gilt auch nicht der einzelne Rohstoff, sondern wir betrachten immer das ganze Unternehmen, denn unser Grundsatz ist, dass wir mit dem Geld, welches wir für unsere Rohstoffe ausgeben, keine Tierversuche und Unternehmen, die in Tierversuche involviert sind, finanzieren.

 

Was kann ich persönlich tun, um Alternativen zu Tierversuchen zu fördern?

Frage bei den Unternehmen nach, wie sie die Sicherheit der Produkte überprüfen und gebe Feedback. Unterstützte Organisationen, die sich speziell gegen Tierversuche einsetzen, wie z.B. Ärzte gegen Tierverusche oder Peta, die durch ihre Undercover Einsätze zeigen, dass viele Tierversuche nicht gesetzestreu umgesetzt werden und viele Qualen einfach in Kauf genommen werden. 

WIR SIND STOLZ DIESE SIEGEL FÜHREN ZU DÜRFEN.



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